So …

… die Kuh ist vom Eis, die Kiste ist zu.

Aber wie!

Es war fast 22:00 Uhr, es war dunkel und es war kühl – so hat der Imker gesagt soll es sein. Dann sind alle Bienen in der Kiste und es ist ein Leichtes den Eingang zu verschließen.

Imker halt.

So sah das Ganze für mich aus:

Bienen bei Nacht

Bienen bei Nacht

Unten, mittig kann man ganz deutlich den Eingang sehen. Offensichtlich roch die Königin doch nicht so stark, oder es wurde zu schnell zu kalt, oder die „Krieger“ warteten auf mich, oder aber es waren doch ganz einfach Killerbienen.
Auf jeden Fall sollte ich nun den kleinen Holzriegel so bewegen, dass der Eingang verschlossen wurde.

Toll.

Erst mal eine rauchen.

Dann der erste Test in Sandalen, mit kurzer Hose und im T-Shirt:

Bienen bei Nacht

Wie der geneigte Leser deutlich erkennen kann ist es mir unter Aufopferung meiner selbst gelungen, den Eingang zu 50% zu verschließen.

Blöd, dass das nur zu 50% reichte. Wollte man den Eingang voll verschließen, musste der Verschluss so bewegt werden, dass sich die ganze Kiste anhob. Wer weiß schon was dann passieren würde. Die Königin könnte wach werden, alle Bienen könnten wach werden, sie könnten Freunde hier draußen haben …

Latschen fest angezogen, Fluchtweg sondiert und allen Mut zusammengenommen (dazu gehört auch das Kribbeln an Rücken und Beinen zu ignorieren) machte ich mich an die restlichen 50%.

Da fragt man sich schon, ob der Eingang nun zu 50% zu oder zu 50% offen ist.

Auf jeden Fall sind nun die 100% da, und zwar 100% zu.

Photobeweise:

Bienen bei Nacht

Bienen bei Nacht

Bienen bei Nacht

Bienen bei Nacht

Bienen bei Nacht

Bienen bei Nacht

Bienen bei Nacht

Bienen bei Nacht

Es kribbelt immer noch überall an meinem Körper – summt hier was in meiner Wohnung?

20.000 Bienen …

… haben sich heute Mittag auf unseren Hof verirrt.

Zuerst dachte ich an Wespen, aber die Viecher waren doch recht klein und nicht so gelb.

Am späten Nachmittag war von dem riesigen Schwarm so gut wie nix mehr zu sehen, statt dessen offensichtlich so eine Art Nest.

Das Ganze sah dann so aus:

verirrte Bienen

verirrte Bienen

(diese Bilder entstanden nur, indem ich meinen ganzen Mut zusammen genommen habe und den vollen Zoom ausnutzen konnte)

Auf jeden Fall habe ich erst mal unserem Nachbarn Martin informiert. Wie haben die Sache gemeinsam besichtigt und waren einstimmig der Meinung, das ist was für unseren Vermieter.

Schlau wie immer meinte dieser, dass das eine Sache ist, die nur die Feuerwehr aus der Welt schaffen kann. Keine halbe Stunde später rief diese bei Martin an und avisierte einen Vertreter des Umweltamtes.
Scheinbar hatten die Mühlen der Bürokratie zu mahlen begonnen und meine neuen Nachbaren waren bestimmt Killerbienen, mindestens.

Aber nein, wenig später klingelte bei mir ein Mensch, der aussah wie ein Kleingärtner. Allerdings verriet ihn sein Basecap, es war von der BDO. Insider wissen was ich meine. Es stellte sich erwatungsgemäß heraus, das der Mann vom Umweltamt war. Quasi zur Begutachtung und Bewertung der Sachlage.
Das Resultat war die Erkenntnis, dass da ein Imker ran muss, denn die „Killerbienen“ stehen unter Schutz. Der gute Mann verlangte nach einem Telefonbuch um einen ihm bekannten Imker zu kontaktieren. Praktischerweise kannte jedoch Martin (der Nachbar) auch einen. Den haben sie dann angerufen und die Sache schien gegessen.

Wenig später klingelte mein Telefon, „…. kannst du noch Auto fahren? (sic!) Wir müssen eine Kiste holen.“ Na denn mal los, es kam ja nur Star Wars VI.
Der Imker war ein netter Berufsschullehrer der mich ca. 20 km durch die Pampa scheuchte, bis hin zu seinem Bienenwagen. Zwischendurch erfuhr ich viel über Sonderpädagogik, CCD und Milben.
Das erste Mal in einem Bienenwagen. Völker bestaunen. Honigschleuder anschauen. Ehrlich gesagt, alles sehr interessant.

Warum wir da waren? Wir mussten eine Bienenkiste holen.

verirrte Bienen

Wozu? Um die Bienen da „hineinzuschlagen“.

Gesagt getan. Das Ganze ging so:

verirrte Bienen

verirrte Bienen

verirrte Bienen

verirrte Bienen

verirrte Bienen

verirrte Bienen

verirrte Bienen

verirrte Bienen

verirrte Bienen

verirrte Bienen

verirrte Bienen

verirrte Bienen

Soweit so gut.

Der Großteil der Bienen (es sollen ganz normale sein – sagt der Imker) ist in der Kiste. Der Rest wird wohl auch noch in die Kiste wandern, weil sie ihre Königin wärmen wollen – sagt der Imker.

Hoffentlich, denn in einer Stunde muss ich (sic!) raus und die Kiste zu machen.

flickr test


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Originally uploaded by Brennanius.

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015773828570 …

… das ist meine neue Mobilfunknummer. Nachdem mein Vodafonevertrag planmäßig heute Nacht endete, habe ich mich zum Selbstversuch mit simyo entschlossen.

Warum? Weil ich weiterhin telefonieren will natürlich, aber auch um ein wenig Geld für Grundgebühren etc. zu sparen. Hauptsächlich allerdings um endlich wieder zur viel umworbenen Zielgruppe zu gehören.

Übrigens, ja ich bin mir bewusst, dass ich jetzt über das Netz von ePlus telefonieren muss.

Nachtrag: Da die SIM-Karte noch nicht da ist kann ich leider noch nicht abnehmen, wenn einer anruft. Nachdem ich mich gerade angerufen habe, musste ich sogar feststellen, dass es die Nummer auch noch nicht gibt.

Du hast immer Vorfahrt

… sagte heute der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern Dr. Harald Ringsdorf zu Vincent, als er sich ihm in den Weg stellte und ich sagte, Vincent solle mal Platz machen.

Das Ganze geschah in Neustreltz beim Tiergartenfest. Eigentlich wollten wir heute den Tiergarten Neustrelitz nur mal antesten, insbesondere Vergleiche zum Tierpark Ueckermünde anstellen. Unser Glück bescherte uns das Fest so zu sagen als Bonus.

Fazit: Der Tiergarten in Neustrelitz ist weitläufiger und halt ein Tiergarten, kein Tierpark. Also fast keine Exoten. Er hat einen schönen Affengarten und einen räudigen Wolf.
Das absolute Highlight ist jedoch das Tiergartenrestaurant. Super geniales Essen, extrem angenehme Atmosphäre, moderate Preise und genial freundliche Bedienung. Wir sind uns einig, dass wir seit Jahren nicht mehr so gut gegessen haben wie heute in Neustrelitz.

Wie immer hier die Photobeweise:

Tina hat einen Neuen

… Kühlschrank

Er kam sogar durchs Fenster.

Anders ging es überhaupt nicht. Ein Glück das wir Parterre wohnen. Die Liferanten vom Media Markt waren natürlich erst mal der Meinung, dass das alles nicht geht. O-Ton: „Das haben wir noch nie gemacht“. Handwerker, naja. Aber er passte, sogar mit Karton. Und da war eine Menge Karton und Holz dabei.

Hier die ersten Bilder:


Das Teil geht gar nicht, ich sage nur blaues Display usw.

It’s Geek Time!

Schlimm

… ist es um ein Land bestellt in dem so etwas möglich ist.

„Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit ist als unmittelbarster Ausdruck der menschlichen Persönlichkeit in der Gesellschaft eines der vornehmsten Menschenrechte überhaupt. Für eine freiheitlich-demokratische Staatsordnung ist es schlechthin konstituierend.“ (BVerfGE 7, 198-230 – Lüth)

Quelle bei Wikipedia